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Frischkost

 

Die Frischkost spielt in der Vollwerternährung eine besondere Rolle. Wir verstehen darunter unerhitzte Lebensmittel.
In der Praxis sieht das so aus, dass Gemüse und Obst, das tägliche Frischkorngericht, gekeimtes Getreide, Nüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, andere ölhaltige Früchte und naturbelassene, unerhitzte Fette im Speiseplan täglich enthalten sein sollen.
Für den Gesunden ist etwa 1/3 der Nahrung als Frischkost einzuplanen, für den Kranken natürlich mehr, bis hin zur reinen Frischkost als Heilkost.

Ideal ist es, wenn man täglich zwei über und zwei unter der Erde gewachsene Gemüsesorten in frischer Form verzehrt.
Bei der Frischkost sollte der Obstanteil nicht überwiegen, sondern im Verhältnis 2/3 Gemüse und 1/3 Obst zusammengestellt sein.
Hauptsache ist aber, so abwechslungsreich wie möglich.
Leben entsteht nur aus Lebendigem, deshalb müssen wir Lebendiges essen.

 

Frischkost wird vor der gekochten Kost gegessen!

 


--> Frischkost belastet also nicht, sondern entlastet unsere Verdauungsorgane und ist im Gegensatz zur üblichen Meinung leichter verdaulich als Gekochtes.

--> Frischkost besitzt Eigenfermente und bringt sozusagen selbst das Werkzeug für die Verdauung mit.

--> Die leichte Verdaulichkeit ist auch an der kurzen Verweildauer im Magen erkennbar.

--> Wird Gekochtes zuerst gegessen, kommt es zu einer sogenannten Verdauungsleukozytose, d.h. dass sich die weißen Blutkörperchen im strömenden Blut vermehren. Weiße Blutkörperchen treten immer dann vermehrt auf, wenn einem Entzündungsprozess oder dem Eindringen von Fremdstoffen zu begegnen ist. Der Organismus reagiert auf gekochte Nahrung wie auf einen Fremdstoff. Wird zuerst etwas Unerhitztes gegessen, gibt es keinen Anstieg der weißen Blutkörperchen. Die Frischkost empfindet der Organismus also nicht als Fremdstoff, d.h. wir können ihn damit überlisten. Die logische Folgerung wäre also, nur noch unerhitzte Nahrung zu essen.

--> Bei bestimmten Krankheiten empfiehlt Dr. Bruker ja reine Frischkost wie z.B.: Leber-, Magen-, Darmerkrankungen, MS (vorwiegend gekeimtes Getreide), schwere Erkrankungen des Bewegungsapparates und Gefäßerkrankungen.

--> Außerdem, wenn Frischkost zuerst genossen wird, bietet man dem Magen zuerst das Beste an, den vitalstoffreichen Anteil.

--> Man erreicht früher das Sättigungsgefühl. Für minderwertige Speisen ist danach nicht mehr so viel Platz (bzw. Hunger) da.