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Volle Kraft aus vollem Korn

 

Getreide ist seit Jahrtausenden das wichtigste Nahrungsmittel des Menschen. Zwar veränderten sich die Bedeutung der Getreidearten und ihre Verarbeitung immer wieder. Doch das ganze, frisch gemahlene Korn und daraus zubereitete Speisen verschwanden erst kürzlich fast völlig aus der Küche - ersetzt durch Weißbrot und andere Backwaren sowie polierten Reis.
Die Naturkostbewegung gab dem vollen Getreide seine ehemalige Bedeutung wieder: ob als Frischkornmüsli, Brei, Vollkornbrot und -backwaren oder als körnige Grundlage für Gerichte aller Art, das ganze, frisch verarbeitete Korn, ist ein zentraler Bestandteil aller naturköstlichen Ernährungsrichtungen.

Viel Energie
Das Getreidekorn ist für unsere Ernährung so unentbehrlich, weil es in erster Linie Stärke enthält und damit ein wertvoller Energieträger ist. Die Stärke zählt zur Gruppe der Kohlenhydrate und ist eigentlich von der Natur dafür gedacht, damit der Keimling genügend Kraft hat, eine neue Getreidepflanze auszutreiben. Sie ist im Mehlkörper zu finden und dieser macht den größten Teil des Korns aus.

Die Wirkung von Vollkornprodukten
Lange Zeit galten Vollkornprodukte als ländlich und rückständig. Weißes Mehl war dagegen ein Statussymbol der Oberschicht. Die Lebensmittelchemie fand im Laufe der Zeit allerdings heraus, dass das Vollkornbrot gesünder und nährstoffhaltiger ist.
Bei Vollkornprodukten wird das ganze Korn gemahlen. So bleiben die wichtigen Inhaltsstoffe der Schale (Kleie) folglich im weiterverarbeiteten Mehl oder Schrot erhalten. Damit sind sie natürlich wesentlich wertvoller für den Körper als normale Kornprodukte.
Wird das Korn möglichst ganz und unraffiniert verzehrt, bleiben seine wertvollen Nähr- und Vitalstoffe erhalten. Bei der Verarbeitung zum handelsüblichen weißen Mehl werden Keimling, Aleuron- und Randschichten und damit der wertvolle Inhalt entfernt. Der gesundheitliche Wert der Weißmehl-Produkte ist gering.